Während es in den anderen Themen- bereichen weitestgehend um Technik, also um „Hardware“ geht, dann handelt es sich hier im Grunde um „Software“ – um Ideen und Konzepte, um Methodik und Planungswerkzeuge. Also um die eher weichen Lerneffekte in erfolgreichen Demonstrationsprojekten, von denen wir profitieren können. Übringens zeigt sich auch in vielen Hardware-Projekten, dass Erfolg nur mit der ergänzenden Anwendung von Software möglich ist.
Kommunikation und Motivation
Gebäude und Energiesysteme haben eines gemeinsam – sie sind oft komplex, sowohl in der Planung als auch im täglichen Betrieb. Wie im allgemeinen Arbeitsleben so auch hier: Einzelkämpfer sind out, Verständigung bringt Mehrwert, Kommunikation lohnt sich, Motivation zahlt sich aus. Es ist aber gar nicht so einfach, Planer und Macher so zusammenarbeiten zu lassen, dass möglichst viele Ideen, die meiste Erfahrung und das verfügbare Wissen in die gestellte Aufgabe einfließen kann.
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Planung und Finanzierung
Oft ist es gar nicht die Technik, die mangelhaft oder problematisch in der Anwendung ist. Bei vielen Energieprojekten machen Planer unnötige Fehler, klaffen Lücken zwischen Anspruch (Planung) und Wirklichkeit (Realisierung). Und in diesem Prozess scheitern zudem viele intelligente Planungsansätze an klassischen Verwaltungsstrukturen und ungeeigneten Finanzierungskonzepten.
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Software und Simulation
Software-Werkzeuge erleichtern die Planung, mit ihr kann heute fast alles berechnet werden. Simulation ersetzt den Versuch und moderne Rechner ermöglichen in Sekundenschnelle den Vergleich unterschiedlicher System- oder Planungsvarianten. Ob es um Wetterdaten für die Tageslichtplanung oder um die Dimensionierung von Erdreichwärmetauschern geht: Mit Simulation und Softwaretools können die Energieeffizienz erhöht und der Kosten- und Planungsaufwand reduziert werden.
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