In deutschen Haushalten wird mehr Energie verbraucht (28,5%) als im Sektor Industrie (25,7%) - mit steigender Tendenz. Während im Wohnungsbau die Beheizung den größten Posten des Energieverbrauchs ausmacht, steht bei Büro- und Gewerbe- nutzung eher der Stromverbrauch im Vordergrund. Durch einen hohen Dämmstandard, eine luftdichte Gebäudehülle, innovative Gebäudetechnik und mit einer effektiven Tageslichtnutzung lassen sich erhebliche Einsparungen erzielen. Der energetische Standard von Neubauten hat sich infolge der sukzessive erhöhten gesetzlichen Anforderungen durch die Wärmeschutzverordnung und neuerdings die Energieeinsparverordnung deutlich verbessert. Eine weitere Reduzierung des Energiebedarfs ist auch eine Frage des Engagements: Wurde bisher die Niedrigenergiebauweise angestrebt, stellen Passivhäuser mit einem Primärenergieverbrauch von weniger als 15 kWh/m2a eine neue Zielmarke dar.
Nichtwohnungsbau
Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser, Warenhäuser, Rechenzentren, öffentliche oder gewerbliche Gebäude – unterschiedlicher könnten diese Gebäude nicht sein. Doch der Begriff Nichtwohnungsbau bringt auf den Punkt, dass es hier nicht um Wohnen sondern um teilweise sehr unterschiedliche Nutzungsformen geht. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten …
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Sanierung
Eine wichtige Rolle spielt gleichzeitig die Sanierung des Gebäudebestands, denn dort verbrauchen 77% Prozent der Gebäude 95% der im Gebäudebereich eingesetzten Energie. Durch Energiesparmaßnahmen lässt sich der Wärmebedarf bestehender Gebäude um bis zu 70% senken und gleichzeitig steigt der Wohnkomfort.
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Technik und Komponenten
Ohne die Weiterentwicklung der Technik und Komponenten sind die angestrebten Verbrauchsreduktionen nicht zu erreichen. Große Fortschritte wurden beispielsweise in den letzten Jahren im Fensterbau erzielt. Und auch neue Entwicklungen bei der Beheizungs- und Lüftungstechnik verbessern die Energiebilanz: Lüftungssysteme, Hausenergiesysteme, Stromeinsparung, Wärmerückgewinnung, Sonnenenergie, Umweltwärme etc.
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Wohnungsbau
Hier geht es um das Wohnen der Zukunft. Der Energieaufwand für Raumwärme kann extrem reduziert werden. Dabei geht es nicht allein um Wärmeschutz – weitere Themen und Technologien spielen eine wichtige Rolle: Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus, Nullenergiehaus, Plusenergiehaus usw.
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