
(27.8.2008) Der ForschungsVerbund Sonnenenergie präsentiert auf seiner Jahrestagung vom 29. bis 30. September in Berlin die neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus der Solarforschung. Thema der Veranstaltung ist das „energieeffiziente und solare Bauen“. Bereits mit den heute verfügbaren Technologien kann 70% der in Gebäuden verbrauchten Endenergie eingespart werden. Auf der Veranstaltung zeigen Wissenschaftler, wie wenig Energie nötig ist, um komfortabel wohnen und arbeiten zu können. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Nutzung Erneuerbarer Energien.
Die Jahrestagung präsentiert das Neueste zu Wärmedämmung, Lüftungs- und Lichttechnik, solarer Wärmeerzeugung und Klimatisierung und deren Zusammenspiel in leistungsfähigen Gesamtkonzepten. So integriert etwa die "Intelligente Kommunikations- und Informationstechnik" Gebäude in bestehende Netze für Strom und Wärme. Gebäude, Dörfer und Städte werden zu Bausteinen einer dezentralen Stromversorgung. "Innovative Energieversorgungstechniken", "Demonstration und Praxis neuer Techniken" oder "Energieeffizientes und solares Bauen – ein Paradigmenwechsel" sind Beispiele für weitere Schwerpunkte der Tagung.
Hintergrund
Es gibt bereits Regierungsgebäude, erste Fabriken und ganze Stadtteile, die ihre Energie zu 100 % aus erneuerbaren Energien beziehen. Möglich wurde das durch enorme Fortschritte in den Bau- und Energietechniken, die den Energiebedarf der Gebäude senken und die Sonnenenergie nutzen. Wenn sie konsequent und aufeinander abgestimmt eingesetzt werden, entstehen Null- Energie-Häuser, die mit hocheffizienter Lüftungstechnik Wärme zurück gewinnen, durch sehr gute Wärmedämmung nur wenig Energie brauchen und diese unter Verwendung Erneuerbarer Energien abdecken. Der nächste Schritt sind Plus-Energie-Häuser, die sogar mehr Energie erzeugen als sie selbst verbrauchen und mit dem überschüssigen Strom in Zukunft zum Beispiel Elektroautos mit Energie versorgen könnten.
Lüftungstechnik Wärme zurück gewinnen, durch sehr gute Wärmedämmung nur wenig Energie brauchen und diese unter Verwendung erneuerbarer Energien abdecken. Der nächste Schritt sind Plus-Energie-Häuser, die sogar mehr Energie erzeugen als sie selbst verbrauchen und mit dem überschüssigen Strom in Zukunft zum Beispiel Elektroautos mit Energie versorgen könnten.
Hier können Interessenten das Programm der Tagung herunterladen:
www.fv-sonnenenergie.de